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Yui Kawaguchi

„Da capo“

Uraufführung / Österreichische Erstaufführung

Koproduktion mit der Landeshauptstadt Bregenz/Bregenzer Frühling und Kunsthaus Bregenz.

  • 18:00 Uhr
  • Samstag, 28.04.2018
  • Kunsthaus Bregenz, Karl-Tizian-Platz
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Die beiden Japanerinnen Yui Kawaguchi und Aki Takase – mit dabei der außergewöhnliche französische Klarinettist Louis Sclavis, der Berliner DJ Illvibe sowie ein männlicher Tänzer – werfen zugleich einen Blick in die Vergangenheit und widmen sich einer berühmten Landsfrau: Õta Hisa, besser bekannt als Madame Hanako. Anfang des 20. Jahrhunderts brach Hanako von Japan nach Europa auf und eroberte in einer Zeit übersteigerter Faszination für das Fremde die westliche Kulturlandschaft. Dabei begeisterte sie mit ihrer dramatisierten Bühnenkunst nicht nur Theatermacher, Schriftsteller oder etwa die Tänzerin Loïe Fuller. Ihre wohl wichtigste Künstlerbekanntschaft schloss sie mit Auguste Rodin und wurde in dessen Spätphase zur langjährigen Wegbegleiterin, Muse und Model. Hanako, die nach ihrer Rückkehr nach Japan in der Bedeutungslosigkeit verschwand, wurde so durch Rodin unsterblich gemacht. Yui Kawaguchi ist nicht nur eine hervorragende Tänzerin, sondern auch bekannt für ihre ungewöhnlichen Choreografien. Sie choreografierte 2011 die Eröffnungszeremonie der ostasiatischen Olympischen Spiele, gefolgt von Choreografien für Musikvideos, TV-Auftritte, Filme, Konzerte und Fashion Shows. Yui ist Teil der Originalbesetzung von „Flying Bach“, welche mit dem ECHO Klassik Sonderpreis ausgezeichnet wurde und für die sie den zeitgenössischen Part choreografierte. 

Konzept/Choreografie/Tanz: Yui Kawaguchi
Konzept/Komposition/Klavier: Aki Takase
Baßklarinette: Louis Sclavis
Live DJ/Soundscapes: DJ Illvive
Tanz: Kofie da Vibe
Lichtdesign/Technische Leitung: Fabian Bleisch
Produktionsleitung: Ilja Fontaine
Musikalische Produktionsleitung: Constanze Schliebs
Premiere: 28. April 2018, Kunsthaus Bregenz/Bregenz
Dauer: ca. 70 Min.
Eine Produktion von Mendora / Yui Kawaguchi in Koproduktion mit dem Bregenzer Frühling, Kunsthaus Bregenz und Sophiensæle Berlin. Unterstützt durch den Deutsch-Französischen Fonds für zeitgenössische Musik / Impuls neue Musik.


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