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Danish Dance Theatre

„Siren“

Österreichische Erstaufführung

  • 19.30 Uhr, Einführung im Saal Bodensee 
  • 20.00 Uhr, Großer Saal
  • Samstag, 14.03.2020
  • Festspielhaus Bregenz
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„Alles ändert sich, nichts verschwindet.“ – Ovid

Das neue Tanzstück „Siren“ des schwedischen Choreografen und künstlerischen Leiters des Danish Dance Theatre, Pontus Lidberg, ist inspiriert vom Sirenen-Mythos des Homer-Epos. Das Stück handelt von Odysseus lustvoller Nostalgie sowie dem Lied der Sirenen als Quelle kreativer Inspiration. Es ist keine Erzählung dieses bestimmten Mythos oder einer anderen Geschichte, sondern eine Choreografie, die die Themen Sehnsucht, Kreativität und Einsamkeit beleuchtet.

Der Tanz steht in dieser Inszenierung in ständigem Dialog mit filmischen Projektionen und Animationen. Wasserbilder stellen eine vom Meer geprägte Welt dar, in der Seeleute Gefahr laufen, die Orientierung zu verlieren oder sogar ihr Leben.
„Siren“ befasst sich mit den Schwierigkeiten menschlicher Beziehungen, Kommunikationsproblemen und der Isolation, die viele in einer von sozialen Medien beherrschten Welt empfinden. Die Produktion inszeniert verschiedene Geschlechtskombinationen und jede Tänzerin, jeder Tänzer nimmt unterschiedliche Rollen und Charaktere an. Als Teil des Bühnenbildes sieht „Siren“ die Vorführung eines konzeptuellen Films über Wasser im Dialog vor, mit dem Tanz zu einer visuellen Meditation von Durchlässigkeit, Fluidität und Veränderung wird: der Durchlässigkeit zwischen verschiedenen Tanzplänen, Geschlechterfluidität und Veränderung als das unvermeidliche Schicksal aller Beziehungen.

„Siren“ wurde 2018 mit dem Villanueva-Preis als eine der besten Aufführungen Kubas ausgezeichnet. Die Villanueva-Preise werden von der UNEAC, der Nationalen Union der Schriftsteller und Künstler Kubas, verliehen.

Company aus Dänemark

Choreografie: Pontus Lidberg
Dramaturgie: Adrian Guo Silver
Musik: Stefan Levin, Franz Schubert
Lichtdesign: Raphael F. Solholm
Kostüme: Karen Young
Produktion: Grazia Schiavone
Premiere: 31. August 2018, Festival Occidente Oriente, Rovereto, Italien
Dauer: ca. 65 Min. ohne Pause


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