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Samstag, 6. März 2027
Beginn: 20 Uhr
Festspielhaus Bregenz
Festspielhaus Bregenz
Sharon Eyal
Delay the Sadness
- Choreografie Sharon Eyal
- Co-Creator Gai Behar
- Musik Josef Laimon
- Licht Alon Cohen
- Kostüme Sharon Eyal, Gai Beharm it Noa Eyal Behar
- 3D-Print-Design Serge H
- Make-Up & Styling Noa Eyal Behar
- Produktion 2025
- Spieldauer ca. 55 min
Sharon Eyal Dance (S-E-D) eröffnet den Bregenzer Frühling 2027 mit Delay the Sadness, einer Choreografie, die aus einem persönlichen Verlust von Sharon Eyal entstanden ist und dennoch weit über das Individuelle hinausweist. Das Werk ist ihrer verstorbenen Mutter sowie allen Müttern dieser Welt gewidmet. Aus dieser Erfahrung entwickelt sie jedoch keine autobiografische Erzählung, sondern eine universelle Auseinandersetzung mit Trauer, Erinnerung, Nähe und Hoffnung.
Damit steht das Stück in enger Verbindung mit dem Titel des Bregenzer Frühlings 2027: Seven Seven – Falling from Heaven. Die Metapher beschreibt den Moment, in dem Gewissheiten wegbrechen und ein Zustand der Veränderung einsetzt – und stellt die Frage, wie wir auf Verlust, Instabilität und Veränderung reagieren. Delay the Sadness setzt genau an diesem Übergang an: Tod und Trauer erscheinen nicht als Endpunkt, sondern als Prozess, aus dem Bewegung, Veränderung und eine neue Form von Verbundenheit entstehen können.
Sharon Eyal zeigt eine unverkennbare choreografische Ästhetik. Sie verbindet klassische Präzision mit der körperlichen Intensität des von der Batsheva Dance Company geprägten Gaga-Stils, der die Persönlichkeit der einzelnen Tänzer:innen verstärkt hervorbringt. Gemeinsam mit ihrem langjährigen künstlerischen Partner Gai Behar und dem Komponisten Josef Laimon kreiert sie eine Bildsprache, in der Musik, Licht und Bewegung untrennbar miteinander verbunden sind. Die acht Tänzer:innen bewegen sich zwischen synchroner Präzision und individueller Freiheit. Aus kleinsten Impulsen entstehen Formationen, die sich auflösen und wieder zusammenfinden. Begegnungen erschaffen so Bilder von Verletzlichkeit, aber auch Vertrauen und menschlicher Verbundenheit.
Mit Delay the Sadness beschreitet Sharon Eyal bewusst neue Wege. Statt großer, rhythmisch getragener Gruppenformationen stehen intime Duette und die Interaktion zwischen den Tänzer:innen im Mittelpunkt. Die Choreografie ist persönlich, still und konzentriert.
Bilder:
© Vitali Akimov
Damit steht das Stück in enger Verbindung mit dem Titel des Bregenzer Frühlings 2027: Seven Seven – Falling from Heaven. Die Metapher beschreibt den Moment, in dem Gewissheiten wegbrechen und ein Zustand der Veränderung einsetzt – und stellt die Frage, wie wir auf Verlust, Instabilität und Veränderung reagieren. Delay the Sadness setzt genau an diesem Übergang an: Tod und Trauer erscheinen nicht als Endpunkt, sondern als Prozess, aus dem Bewegung, Veränderung und eine neue Form von Verbundenheit entstehen können.
Sharon Eyal zeigt eine unverkennbare choreografische Ästhetik. Sie verbindet klassische Präzision mit der körperlichen Intensität des von der Batsheva Dance Company geprägten Gaga-Stils, der die Persönlichkeit der einzelnen Tänzer:innen verstärkt hervorbringt. Gemeinsam mit ihrem langjährigen künstlerischen Partner Gai Behar und dem Komponisten Josef Laimon kreiert sie eine Bildsprache, in der Musik, Licht und Bewegung untrennbar miteinander verbunden sind. Die acht Tänzer:innen bewegen sich zwischen synchroner Präzision und individueller Freiheit. Aus kleinsten Impulsen entstehen Formationen, die sich auflösen und wieder zusammenfinden. Begegnungen erschaffen so Bilder von Verletzlichkeit, aber auch Vertrauen und menschlicher Verbundenheit.
Mit Delay the Sadness beschreitet Sharon Eyal bewusst neue Wege. Statt großer, rhythmisch getragener Gruppenformationen stehen intime Duette und die Interaktion zwischen den Tänzer:innen im Mittelpunkt. Die Choreografie ist persönlich, still und konzentriert.
Bilder:
© Vitali Akimov
